23.08.2017 Überregional

Überraschend starke Spätverunkrautung

Mögliche Ursachen

Nach einer relativ unproblematischen Unkrautbekämpfung im Frühjahr wundert man sich auf einigen Flächen über eine erhebliche Spätverunkrautung mit Gänsefuß und Melde. Bei 1. und 2. NA-Behandlung wurde wegen des Frostes und der kühlen Temperaturen oft mit reduzierten Aufwandmengen gefahren und dennoch gute Wirkungen erzielt. Vielleicht haben die sauberen Bestände bei der 3. NA-Behandlung dazu verleitet, die reduzierten Bodenherbizidmengen der ersten beiden Anwendungen nicht ausreichend aufzustocken.

Aber auch andere Ursachen sind denkbar. Infolge der Trockenheit wurde weniger Blatt gebildet und damit die Spätkeimer indirekt gefördert. Vielleicht hat aber auch die mangelnde Feuchte zu einer geringen Bodenwirkung beigetragen und die intensive Einstrahlung im Juni den Abbau von Metamitron zusätzlich gefördert. Oder hat die nichtwendende Bodenbearbeitung inzwischen zu einem höheren Samenpotenzial geführt?

Es gibt also eine Reihe von möglichen Ursachen. Wo liegt nach Ihrer Einschätzung der wesentliche  Grund für die Spätverunkrautung 2017?

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