18.08.2017 Rheinland

Gelb ist nicht gelb - und nicht immer problematisch

Gelbe Blattspitzen

In den Rübenbeständen sind vereinzelt, mit schlagspezifisch sehr unterschiedlicher Häufigkeit, Verfärbungen der Blattspitzen zu beobachten, die unterschiedlichen Ursprungs sein können:



Blind- und Weichwanzen

  • Auf der Blattunterseite sind Einstiche als kleine nekrotische Stellen auf den Blattadern zu erkennen, oberhalb derer sich die Blätter verkrümmen, zwischen den Blattadern auftreiben und vergilben. Später wird das Blattspitzengewebe nekrotisch. Befallene Pflanzen treten hauptsächlich im Randbereich der Schläge auf. Nur sehr geringer wirtschaftlicher Schaden und keine Behandlungswürdigkeit. 

Falscher Mehltau (Peronospora farinosa betae)
  • Die Blätter vergilben von den Blattspitzen her. Die jüngsten Blätter sind gekräuselt und verdickt und sterben unter Schwarzfärbung ab. Ein schmutziggrauer Pilzbelag ist hauptsächlich an der Blattunterseite, aber auch oberseits zu finden. Für eine Bekämpfung, die in der Regel nicht notwendig ist, gibt es keine zugelassenen Mittel.   

Genaue Beschreibungen zu einzelnen Schadbildern finden sich in LIZ Krankheiten und Schäden.


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