03.08.2017 Überregional

Biologische Nematodenbekämpfung bleibt interessant

Jetzt auch Senfe mit Resistenznote 1

Trotz zunehmenden Einsatzes toleranter Rübensorten bleibt die biologische Nematodenbekämpfung mit resistenten Ölrettichen und Senfen interessant, weil auch tolerante Rüben unter Nematodenbefall Leistung verlieren. Greening-Zwischenfrüchte erlauben zudem eine sehr wirtschaftliche Kombination von biologischer Nematodenkontrolle einerseits und Greening-Erfüllung andererseits, sofern bestimmte Regeln beachtet werden.

Alles Wichtige zur biologischen Heterodera-Kontrolle haben wir in dem aktualisierten Leitfaden LIZ-Biologische Heterodera Bekämpfung zusammengestellt. Dort finden Sie auch alle resistenten Ölrettich- und Senfsorten mit der Resistenznote 1 und 2 und weiteren wichtigen Sorteneigenschaften. 2017 sind erstmalig zwei Senfsorten mit Heterodera-Anfälligkeit 1 zugelassen.

Weil es neben der Resistenz gegen Heterodera schachtii  auch um weitere Sorteneigenschaften wie Blühneigung, Lagerneigung und Massenbildung geht, ist die Auswahl nicht so einfach. Hilfe bietet das aktualisierte online-Programm LIZ Zwischenfruchtanbau. Damit können Sie nicht nur die optimale Zwischenfruchtsorte ermitteln, sondern auch noch unter den gegebenen Anbaubedingungen die voraussichtliche Nematodenreduktion und den zu erwartenden Ertragsvorteil berechnen.

Das Programm LIZ Zwischenfrucht-Mischer unterstützt Sie bei der Zusammenstellung von Greeningmischungen und bei der Ermittlung der notwendigen Aussaatstärke von Zwischenfruchtmischungen mit gewünschter nematodenreduzierender Wirkung (mindestens 160 resistente Pflanzen je m²).

zum Leitfaden: LIZ-Biologische Heterodera Bekämpfung

zum online-Programm: LIZ Zwischenfruchtanbau

zum online-Programm: LIZ Zwischenfrucht-Mischer


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