28.07.2017 Überregional

Pflanzenbauliche Effekte von Zwischenfruchtmischungen ermitteln

und gezielter nutzen

Bald geht es an die Aussaat der Zwischenfrüchte. Vor allem greeningbedingt werden dabei mittlerweile in großem Umfang Zwischenfruchtmischungen eingesetzt. Auf den Saatgutsäcken finden Sie Informationen zu den Gewichtsanteilen der einzelnen Mischungspartner und zur Greeningeignung (Greeningvorgaben erfüllt ja/nein), die genauen Samenanteile der Mischungspartner werden aber in der Regel nicht angegeben.

Aus pflanzenbaulicher Sicht interessiert jedoch ausschließlich der Samenanteil. Dieser bestimmt die potentielle Anzahl der Pflanzen und somit den zu erwartenden pflanzenbaulichen Effekt. Die Ermittlung ist also ein Muss für den, der Zwischenfruchtmischungen gezielt einsetzen möchte (z. B. mindestens 160 resistente Pflanzen je m² zur Heterodera-Bekämpfung).  Aber wie den Samenanteil ohne großen Aufwand ermitteln? Wir bieten eine praktische Hilfe.

Mit dem LIZ-Zwischenfruchtmischer können Sie anhand der angegebenen Gewichtsanteile die genauen Samenanteile berechnen (Registerblatt Samenanteil berechnen). Auch für diejenigen, die ihre Zwischenfruchtmischungen selber zusammenstellen möchten, ist der LIZ-Zwischenfruchtmischer eine ideale Hilfestellung und hält umfängliche Informationen zum Nutzen und den Risiken der einzelnen Zwischenfruchtarten bereit (Registerblatt Info Zwischenfrüchte).


Über Ihre Fragen und Anregungen freut sich:
zurück