23.06.2017 Appeldorn

Aktuelles vom Rübenacker

Was kann man tun, was sollte man vermeiden
Die Rübe zeigt ihre Kraft!
Die gute Wurzelentwicklung hilft der Rübe

Die heißesten Tage scheinen wir erstmal hinter uns gelassen zu haben, neben den anderen Ackerkulturen hat auch die Rüben unter der Hitze und Trockenheit gelitten. Positiv: die großen Unwetter sind in unserer Region zum Glück auch ausgeblieben.

Wie geht’s der Rübe?

Die gute Bestandesentwicklung und vor allem die gut entwickelten Rübenwurzeln lassen bis jetzt keine größeren Schäden befürchten, einen leichten Blattverlust durch Sonnenbrand oder Trockenheit kann die Rübe leicht wieder ausgleichen.

Auf Flächen, auf denen die Rüben allerdings auch morgens nicht mehr „aufstehen“ sind erste Trockenschäden zu befürchten, wenn vorhanden sollte nun die Möglichkeit der Beregnung genutzt werden.

Gibt es Krankheiten oder Schädlinge?

In dieser Woche ist das LIZ-Blattkrankheiten-Monitoring gestartet. Auf keiner der Monitoringflächen konnten pilzliche Blattflecken gefunden werden. Auch Läuse und die Raupen der Gammaeule treten nur sporadisch auf und sind in den allermeisten Fällen noch nicht bekämpfungswürdig.

Der Einsatz von Fungiziden oder Insektiziden ist aktuell nicht notwendig, und ohne einen Ausgangsbefall auch nicht zulässig! Davon abgesehen sollte man auch aus Resistenzgründen auf eine zu frühe und unterdosierte Fungizidmaßnahme verzichten.


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