24.05.2017 Appeldorn

Vorsicht bei Fremdherbiziden!

Aktuell: Nachbauprobleme bei Maisherbiziden beachten

 

Auch in diesem Jahr gibt es in Rüben wieder Schäden durch Fremdherbizide, sei es durch Rückstände in der Pflanzenschutzspritze, Verwechslung von Mitteln oder auch Nachbauprobleme aus dem Herbizideinsatz in der Vorfrucht.

Aktuell stehen auf Maisflächen die Herbizidmaßnahmen an. Sofern in der Fruchtfolge Zuckerrüben nach Mais folgen, sollte genau auf die Auswahl der Mais-Herbizide geachtet werden, um Nachbauprobleme an den Zuckerrüben zu vermeiden. 

In der Tabelle Herbizid-Nachbauprobleme finden Sie die Herbizide (nicht nur Mais-Herbizide), bei denen ein Risiko für den Nachbau von Zuckerrüben besteht. Die Risikobewertung erfolgt auf Basis der Produktinformationen und leider auch auf Basis von vielen negativen Erfahrungen in der Praxis.

Vorsicht ist bei hohen Mengen des Wirkstoff Mesotrione (Wirkstoffgruppe der Triketone) geboten. Der Tabelle kann entnommen werden, dass sich nach Einsatz folgender Mais-Herbizide ein Rübenanbau im Folgejahr verbietet:

 

·        Calaris

·        Callisto

·        Peak (auf Sandböden)

·        Zintan Gold Pack

·        Zintan Platin Pack

 

Darüber hinaus gibt es weitere Mais-Herbizide, durch die bei ungünstigen Bedingungen (z. B. lange Trockenheit, pH-Werte unter 6, etc.) und Minimalbodenbearbeitung Blattaufhellungen oder Wuchshemmungen an den nachgebauten Rüben auftreten können.

Setzen Sie im Mais nur Herbizide ein, die beim folgenden Rübenanbau keine Probleme verursachen, z. B. Laudis, MaisTer power, Cato oder Nicosulfuron.

 

Zur Tabelle Herbizid-Nachbauprobleme

 

 


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