12.05.2017 Euskirchen

Gefahr noch nicht gebannt!

Regional Schäden durch Schneckenfraß

In den letzten Tagen gab es vermehrt Meldungen über Fraßschäden an Rüben. In den meisten Fällen handelt es sich hierbei um Schäden durch Schnecken, in Einzelfällen können auch Sumpf- bzw. Kohlschnakenlarven (Tipula-Larven) die Pflanzenausfälle verursachen. Schnecken lassen sich besonders morgens bei Feuchtigeit (Tau, Regen) beobachten. Dann finden sich auch leichter die typischen Schleimspuren. Auch im Boden lassen sich bei gründlichem Suchen Schnecken finden.
Werden die Schäden durch Sumpf- oder Kohlschnaken verursacht, finden sich im Umkreis der Rübe tagsüber in ca. 1 cm Tiefe deren Larven (s. LIZ-Krankheiten und Schäden).

Lässt sich der Schaden nicht direkt eindeutig zuordnen, kann ein Schneckenköder (Auslegen einer Folie/Pappe, darunter Schneckenkorn) helfen. Finden sich unter diesem am nächsten Tag Schnecken, so sollte die Fläche auch jetzt noch mit Schneckenkorn behandelt werden, um weitere Schäden zu verhindern. Gegen Tipula-Larven gibt es dagegen keine wirkungsvolle Maßnahmen.


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