05.05.2017 Überregional

Frost in der heiklen Phase....

....trotzdem kaum Umbrüche!?

Verschlämmung, fehlerhafter Pflanzenschutz, überlagertes Saatgut, Mäuse, Drahtwürmer und Frost waren in diesem Jahr Gründe für Umbrüche in einem sehr geringen Umfang. In Summe waren es über das gesamte P&L Gebiet laut LIZ-Neusaatstatistik gerade einmal 52 Hektar. Im mehrjährigen Vergleich ist dies die geringste Umbruchfläche die seit der Aufzeichnung in der LIZ-Neusaatstatistik ermittelt wurde. Dies ist umso bemerkenswerter, da die Fröste mit deutlichen  Minusgraden etwas anderes hätten erwarten lassen können.

Lediglich 4 ha Rüben mussten im Gebiet Lage aufgrund von Frostschäden umgebrochen werden. Dies ist vor dem Hintergrund der Frostjahre 2003 und 2005, in denen tausende Hektar neu gesät werden mussten, fast nicht erwähnenswert. Auch die LIZ-Umfrage der vergangenen Woche ergab, dass meist keine oder nur vereinzelte Pflanzenausfälle durch Frost bedingt waren. Trotzdem haben die Fröste teilweise zu Pflanzenausfällen und zu deutlich reduziertem Pflanzenwachstum sowie Stress geführt. Die anstehenden Herbizidmaßnahmen wurden dadurch deutlich komplizierter.  


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