20.04.2017 Überregional

Kommendes Zeitfenster für Herbizidbehandlung nutzen!

Bisheriges Abwarten hat sich meist als richtig erwiesen

Die vergangenen beiden Nächte waren in allen Regionen von Nachfrösten geprägt, die teilweise stärker ausfielen als die Nachrichtendienste gemeldet hatten. Wenn nicht eine extreme Verunkrautung (z.B. mit Raps als Problemunkraut) ein Abwarten unmöglich machte (vgl. Meldung aus dem Rheinland), war ein Verschieben der Herbizidmaßnahme nach hinten sinnvoll, um die Forstempfindlichkeit der Rüben nicht durch den auftretenden Herbizidstress zu erhöhen.

Zum Wochenende sind für alle Regionen durchgehend Plusgrade gemeldet. Die Wind- und Niederschlagsbedingungen scheinen ein Spritzfenster für Sonntag (tlw. auch Montag) zu eröffnen (Wetterlinks), das für die i.d.R. erste NAK genutzt werden sollte. Nach jetzigem Meldungsstand wird sich zu Beginn der nächsten Woche das Applikationsfenster bereits wieder schließen (Niederschlag, geringe Temperaturen). Die Behandlungen sollten daher nicht noch weiter aufgeschoben werden, vor allem bei schon weit entwickelten Unkräutern.

Sollten Ihre Rüben durch die Nachtfröste geschädigt sein, ist eine Anpassung der Aufwandmengen unbedingt zu beachten! Im Programm LIZ- Herbizid werden, durch die Eingabe der Schädigung in den aktuellen Einsatzbedingungen, notwendige Reduktionen der Aufwandmengen kalkuliert.


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