13.04.2017 Euskirchen

Schnecken – keine generelle Entwarnung

Bekannte Stellen im Auge behalten.

Wer in den letzten Wochen eine Bodenprobe gezogen hat oder mit dem Spaten gearbeitet hat weiß, dass der Boden fast bis auf Krumentiefe trocken ist. Auch die tiefe Auftrocknung im vergangenen Sommer und die erst späte Durchfeuchtung des Bodens im Herbst sprechen nicht für einen starken Schneckendruck. Wo allerdings nach Raps oder Zwischenfrüchten die Rübe mit Mulchsaat abgelegt wurde, bereiten die erhaltenen Wurzelkanäle den vorhandenen Schnecken eine ideale Infrastruktur, um nach Niederschlägen schnell an die Oberfläche zu gelangen. Ist das Auftreten von Schnecken auf Schlägen oder Teilen von Schlägen (Senken, Auen) bekannt, besteht auch hier ein Risiko, dass die Beobachtung und das Einrichten von Köderstellen (Schneckenkorn auf 2m², Pinn stecken) rechtfertigt.

Findet man hier Schleimspuren und verendete Schnecken, sollte rasch Schneckenkorn zum Einsatz kommen.


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