30.03.2017 Euskirchen

Warten auf Gülle

Wie wichtig ist doch der optimale Saattermin für den Aufgang,...

...die Pflanzenzahl und somit für den Ertrag?! Oft sind die Saatzeitfenster nur klein. Gerade deshalb zieht so mancher Landwirt die Eigenmechanisierung weiterhin einer überbetrieblichen Nutzung von Rübensägeräten vor. Zu den geläufigen Saatvorbereitungen und Witterungsunbilden kommt nun zunehmend das Warten auf die organische Düngung. Der Boden muss saattrocken sein bevor die meist hohen Radlasten der Streugeräte getragen werden. So mancher optimaler Saattermin verfällt vor der Gülle- oder Gärrestausbringung. Als Ausgleich für die Verspätung gibt es eine sinnvolle Verwertung von organischem Dünger, preiswerte Nährstoffe und einen Beitrag zu Humusgehalt und Bodenfruchtbarkeit in den Ackerbauregionen.

In diesem Jahr sind wir offenbar, wenn die aktuelle Wetterprognose sich bewahrheitet, mit einer ausreichend langen Saatphase gesegnet, so dass alle Arbeiten unter einen Hut zu bringen sind.  


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