16.03.2017 Euskirchen

Waldmaus – Ablenkung

Gerade bei frühem Saattermin nicht versäumen.

Böschungen, Hecken, Buschecken, Waldränder, Weiden, ungestörte Feldraine…, irgendwas ist an jeder Rübenparzelle gerade richtig für Waldmäuse, um sich dort niederzulassen. Wer schon mal mit Ihnen Bekanntschaft gemacht hat, weiß, wie ärgerlich die Schäden durch die kleinen Nager sind.

Praktiker, die auf “Nr. Sicher“ gehen wollen, streuen mit dem Lehner - Streuer oder vergleichbarer Technik gleich nach der Rübensaat eine Randrunde (Spritzbreite) Futtergerste aus. Der Verzehr der Gerste beschäftigt die Waldmaus solange die Rübenpillen für sie interessant wären. Hat es einmal geregnet oder sind die Pillen geplatzt, sind sie vor ihr sicher.

Was ist mit dem Gerstenauflauf? Der wird größtenteils von Vögeln und anderen Mäusen verfrühstückt. Wächst mal wirklich mehr Gerste durch, kann bei einer der NA – Behandlungen zur letzten Runde ein Graminizid zugemischt werden. Ein aufwendiges Erhitzen der Gerste vor der Ausbringung erübrigt sich so.


zurück