02.12.2016 Überregional

Untypische Entwicklung der Zuckergehalte 2016

Super Start und früher Einbruch

Nachdem nahezu alle Rüben gerodet und bereits 62 bis 90 % verarbeitet sind (s. LIZ-Ernteverlauf-Statistik) zeigt die Zuckergehaltsentwicklung der Kampagne 2016 einen äußerst untypischen Verlauf (siehe Grafiken). Trotz meist frühem Kampagnebeginn starten die Zuckergehalte mit hohen bis sehr hohen Werten (17 % bis über 18 % Wochendurchschnitt je nach Region). Die höchsten Werte werden bereits Anfang bis Mitte Oktober erreicht, um dann ungewöhnlich früh und kontinuierlich abzufallen.

Das ist anders als üblich. In der Regel startet der Zuckergehalt mit geringeren Werten (16 % oder weniger) um bis Mitte/Ende November kontinuierlich anzusteigen und erst im Dezember (auch wegen der Langzeitlagerung) deutlicher abzufallen.

Zurückzuführen ist die ungewöhnliche „Zuckerkurve“ 2016 auf den trockenen und strahlungsintensiven Spätsommer und die Wetterumstellung mit nachhaltigen Niederschlägen ab Anfang Oktober. Zum Glück geht der kontinuierliche Zuckergehaltsverlust mit einer positiven Ertragsentwicklung einher, so dass die Zuckererträge 2016 meist ein sehr zufriedenstellendes Niveau erreichen.


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