07.10.2016 Überregional

Was machen die Rübenfäulen?

Witterung hatte großen Einfluss

Nach den ersten Kampagnewochen ist zu erkennen, dass faule Rüben in diesem Jahr ein deutlich kleineres Problem darstellen als in den Vorjahren. 

Die späte Rübenfäule Rhizoctonia spielt aufgrund der trockenen Bedingungen erfreulicherweise nur eine geringe Rolle (bekannte Standorte mit schwacher Ausprägung). Das gleiche gilt für die Ditylenchus-Fäule. Etwas anders ist die Situation bei der Rotfäule. Sie scheint von der Trockenheit weniger beeinträchtigt zu sein und tritt im üblichen Umfang in verschiedenen Regionen (Niedersachsen, Rheinland ...)  auf. Aus Sachsen-Anhalt wird von Flankenfäule berichtet. Ursache ist eine durch Trockenheit verringerte Bor-Verfügbarkeit. Der in fast allen Regionen auftretende Gürtelschorf (s. Meldung vom 22.07.2016 Welchen Schaden bringt der Gürtelschorf?), hat sich inzwischen verkorkt, so dass es nur selten zu einem Sekundärbefall und zu einer Fäule gekommen ist.

Bei der Identifizierung von Rübenfäulen hilft  LIZ-Rübenfäulen erkennen.

Gürtelschorf
Rotfäule
Flankenfäule

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