19.08.2016 Appeldorn

Rübenerträge holen deutlich auf

Ergebnisse der 2. Proberodung in Appeldorn

Dass das aktuelle Rübenjahr in der Region Appeldorn nicht an das Rekordjahr 2014 anknüpft, kann sich sicherlich jeder vorstellen. Viele Rübenschläge haben durch die extreme Witterung stark gelitten, wurden häufig durch Gürtelschorf befallen und dadurch auch im Wachstum gebremst.

Bei der ersten Proberodung vor 4 Wochen lagen die Ergebnisse in der Region Appeldorn deshalb 15 % unter dem langjährigen Mittel (BZE). Durch einen auch optisch sichtbaren Wachstumsschub konnten die Rüben diesen Rückstand in den vergangenen vier Wochen jedoch minimieren. So liegt der bereinigte Zuckerertrag (BZE) in dieser Woche nur noch 9 % unter dem langjährigen Mittel.

Der durchschnittliche Rübenertrag auf den 19 Proberodungsflächen liegt bei 57,1 t/ha und damit etwa 6 t über dem Vorjahr. Auffällig ist, dass die Erträge stärker zwischen den Standorten schwanken als in anderen Jahren. Der Zuckergehalt liegt derzeit bei etwa 14,7 %.

Optisch präsentieren sich die meisten Schläge in einem besseren Zustand als noch vor 4 Wochen. Bis zur nächsten Proberodung in 14 Tagen werden die Rüben sicherlich weiter zulegen können.

 

Zu den Proberodungsergebnissen


zurück