12.08.2016 Überregional

Exoten auf dem Acker

Was ist zu tun?
Ambrosie
Samtpappel
Stechapfel

Ausgesprochen exotische Pflanzen tauchen in den letzten Jahren vermehrt zur Sommerzeit in den Zuckerrüben auf. Meist handelt es sich um Samtpappel (auch Lindenblättrige Schönmalve) und Stechapfel, die entweder durch ihre Größe oder aber durch ihre besonderen Blütenformen und untypischen Fruchtstände auffallen. Weniger auffällig dafür aber umso gefährlicher ist die bisher seltener auftretende Ambrosie.

Diese Exoten wachsen vornehmlich in den südeuropäischen Vermehrungsgebieten unserer üblichen Zwischenfrüchte und werden dann als unerwünschte Beikräuter im Saatgut mitgeliefert.

Da es sich bei diesen Pflanzen um Spätkeimer handelt, sind sie zum einen zum Zeitpunkt der üblichen Herbizidbekämpfung noch nicht aufgelaufen, zum anderen sind sie mit den zugelassenen Herbiziden auch nicht sicher auszuschalten. Daher ist das konsequente Entfernen (händisches Ausreißen und vollständig vom Acker entfernen) eine wichtige Vorsorgemaßnahme, um der Vermehrung entgegen zu wirken.

Aber Vorsicht beim Entfernen von Stechapfel und Ambrosie. Beide Pflanzen sind giftig und können Allergien auslösen. Handschuhe sind daher Pflicht.

Inwieweit  die oben genannten Unkräuter im LIZ-Anbaugebiet bereits aufgetreten sind, können Sie aus dem Ergebnis der letzten Umfrage entnehmen.

 

 


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