08.07.2016 Euskirchen

Rübenschorf als Folge der Vernässung

Seit ca. 2 Wochen werden auf vielen Schlägen die Auswirkungen der Vernässung erkennbar.
Früher Schorfbefall mit Sekundärbefall

Auch wo nicht sichtbar Wasser gestanden hat, fand eine Infektion statt, die eine frühe Schorfbildung zur Folge hatte. Als Verursacher wurde der Pilz Aphanomyces cochlioides nachgewiesen.

Anfangs treten  am Rübenkörper waagerechte Schorfstreifen auf. Ein offenbar früher Befall (Ende Mai/Anfang Juni) ist hier besonders problematisch. Die Rübe zeigt sich nach weiterem Wachstum durch Einschnürung deformiert. Es entstehen Risse, die das Eindringen sekundärer Erreger wie z. B. Rhizoctonia solani ermöglichen.  Die Wundstellen können zwar noch verkorken, doch ist die Ertragsleistung der früh befallenen Rübe erfahrungsgemäß deutlich eingeschränkt.

Eine Bekämpfung oder Befallsminderung ist leider nicht möglich.


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