03.06.2016 Überregional

Reihenschluss früher als 2015

deutliche regionale Entwicklungsunterschiede

Ein früher Reihenschluss ist in der Regel die Voraussetzung für einen hohen Ertrag. Im LIZ-Gebiet erreichen derzeit gut 10 % der Flächen dieses wichtige Entwicklungsstadium. Damit wird der Reihenschluss 2016  früher als im Vorjahr erreicht, was Hoffnungen auf eine positive Ertragsentwicklung macht. In den Hochertragsjahren 2012 (30% Reihenschluss) und 2014 (47 % Reihenschluss) waren die Rüben Anfang Juni allerdings schon deutlich weiter entwickelt (siehe Grafik).

Bei näherer Betrachtung zeigen sich deutliche regionale Entwicklungsunterschiede im LIZ Gebiet. Besonders weit entwickelt sind die Rüben in Niedersachsen. In Nordstemmen und Clauen hat schon jeder vierte Rübenschlag die Reihen geschlossen, in Schladen sogar jeder Dritte. Aber auch Könnern (20% geschlossene Bestände), Anklam (18%) und Klein Wanzleben (15%) haben einen Entwicklungsvorsprung gegenüber den übrigen Regionen im LIZ-Gebiet. Hier wird der Reihenschluss bisher nur auf einzelnen früh gesäten Flächen erreicht.

Mit Spannung darf die weitere Entwicklung der Rüben nach den üppigen Niederschlägen erwartet werden. Die am kommenden Montag wieder aktualisierte LIZ-Reihenschlussstatistik wird es zeigen.


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