25.05.2016 Überregional

Spätauflaufende Unkräuter vermeiden

Mit Bodenwirkstoffen die Fläche versiegeln

Nach den sehr unterschiedlich gefallenen Niederschlägen und der weiterhin milden Witterung, nimmt das Rübenwachstum rasch zu. Auf den meisten Flächen steht (stehen) nun die Abschlussbehandlung(en) an.

Dabei sollte neben den blattaktiven Wirkstoffen zur Unkrautbekämpfung auch ausreichende Mengen an Bodenwirkstoffe appliziert werden:

- mindestens 3000 g Metamitron/ha gegen Melde/Gänsefuß, Raps, Kamille…
- mindestens 700 g Ethofumesat/ha gegen Bingelkraut, Klettenlabkraut,  
  Vogelmiere…
- mindestens 400 g Dimethenamid-P/ha gegen Bingelkraut, Nachtschatten,  
  Hundspetersilie, Hirse…

Beachten Sie dabei die zulässige Gesamtaufwandmenge (siehe Tabelle Herbizide).
Mit Hilfe des Programms „LIZ-Herbizid“ haben Sie die Möglichkeit die Herbizidmengen an die Größe der Unkräuter, die Verträglichkeit der Zuckerrüben und den aktuellen Witterungsbedingungen anzupassen.


Über Ihre Fragen und Anregungen freut sich:
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