19.05.2016 Überregional

Kombinieren oder trennen?

Gräser sicher bekämpfen!

Ungräser (Ackerfuchsschwanz, Windhalm, Flughafer) lassen sich mit den bekannten Graminiziden sehr gut bekämpfen. In der Regel ist zwischen der 2. und 3. NAK im (2-) 3 Blatt-Blattstadium der Gräser der optimale Behandlungszeitpunkt.

Bei geringem bis mittlerem Grasdruck kann die Gräserbehandlung auch mit der anstehenden Herbizidspritzung kombiniert werden.  Bei einer Luftfeuchtigkeit von 60-80 %, sollte die Aufwandmenge auf 60-70 % reduziert werden. Auf einen Zusatz von Additiven und weiteren Herbiziden (Lontrel, Spectrum) muss dann verzichtet werden.

Aufwändiger zu bekämpfen sind hingegen Quecke, einjährige Rispe und Hirse.  Hier (sowie bei einem starken Grasdruck) empfiehlt sich eine separate Gräserbehandlung:

  • Quecke als Wurzelungras benötigt doppelte Aufwandmengen (keine ausreichende Bekämpfung möglich, lediglich eine Unterdrückung)
  • Hirse läuft in Wellen auf. Bereits aufgelaufene Hirse sollte mit einem Graminizid bekämpft werden, die Bodenversieglung gelingt mit Spectrum.

Nach einer Gräserbehandlung sollte die nächste Herbizidmaßnahme im Abstand von 2 Tagen erfolgen. Bei umgekehrter Reihenfolge ist ein Abstand von 5 – 7 Tagen nötig.
Weitere Informationen zum Thema Gräserbekämpfung finden Sie in der aktuellen Broschüre „LIZ Kraut und Rüben“.


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