22.04.2016 Euskirchen

Das Schneckenrisiko ist sehr hoch!

Vermehrungsvoraussetzungen waren ideal

Das Vorkommen von Ackerschnecken im Rübenacker ist zum größten Teil abhängig von den Vermehrungsbedingungen (Eiablage / Schlupf) im letzten Herbst. Trockene, kühle Umweltbedingungen während dieser Zeit sind nicht so förderlich wie ein eher warmes und feuchtes Bodenmilieu.

Erinnern wir uns an den vergangenen Herbst... Die Vermehrungsvoraussetzungen waren für die Schleimer ideal. Auch ein harter Winter, der mit tiefen Frösten den Bestand hätte reduzieren können, blieb aus. Dies ist die allgemeine Risikosituation.

Individuelle Fruchtfolgen, wie solche mit Raps oder Grünbrache, aber auch der Zwischenfruchtanbau erhöhen die Wahrscheinlichkeit eines Schneckenschadens zusätzlich. (Wurzelgänge verbessern die unterirdische Infrastruktur)

Jetzt alle Schläge kontrollieren:
Da wo der Boden eines Schlages erfahrungsgemäß zuletzt auftrocknet,  - Pinn setzen, 2 m² Schneckenkorn streuen, morgens nachzählen.

Bekämpfungsschwelle:
1 - 2 Schnecken/m² (Schleimspuren) od. 5 % angefressene Pflanzen bzw. 1 Pflanze je 5 lfd. m.


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