19.04.2016 Überregional

Herbizideinsatz bei niedrigen Temperaturen

Mengen anpassen oder Einsatz verschieben?

Aktuell erreichen uns viele Anfragen zum Herbizideinsatz bei geringen Nachttemperaturen bzw. bei Frostgefahr. Dies ist in der Tat eine schwierige Situation, die man beim Herbizideinsatz berücksichtigen muss, insbesondere wenn die Tages-Höchsttemperaturen die 15 °C- Marke deutlich übersteigen. Dann kommt nämlich auch noch eine große Tag-Nacht-Differenz von mehr als 15 °C hinzu, die gleichfalls die Rüben stresst.  Was ist zu tun?

  • Vor Nachtfrösten möglichst keine Herbizide einsetzen.
  • Nach stärkeren Nachtfrösten unter – 3 °C ->  mindestens 2-3 Tage warten bis eine mögliche Rübenschädigung beurteilt und im Herbizideinsatz berücksichtigt werden kann.
  • Nach geringen Nachtfrösten bis – 3° C -> Blattherbizide reduzieren (bis -35%) und Additive (außer FHS in Kombination mit Debut) weglassen.

Nutzen Sie auch LIZ-Herbizid oder die Zu- und Abschlagtabelle in Kraut und Rüben. Damit berücksichtigen Sie die aktuellen Bedingungen der vergangenen und kommenden Tage und sichern somit auch die jetzige Situation ab.


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