13.04.2016 Überregional

Erste NA-Behandlung bei Frühsaaten

Worauf ist zu achten?

Auf vielen früh gesäten Rübenflächen steht die erste Herbizidbehandlung an. Bei der Optimierung der Herbizidmischung ist neben der Unkrautgesellschaft wie immer besonderes Augenmerk auf die Einsatzbedingungen zu legen.

Witterung eher trocken und sonnig:
Wenn 2 Tage vor der Behandlung sonniges und windiges Wetter vorherrschte, ist auf eine ausreichende Blattwirkung der Herbizide zu achten, da die Empfindlichkeit der Pflanzen für Herbizide eher gering und die Bodenwirkung nicht optimal ist. In diesem Fall sollten ausreichend blattaktive Wirkstoffe und Additive eingesetzt werden, ohne die Bodenherbizide zu reduzieren. 

Witterung eher feucht:
War die Witterung vor der geplanten Behandlung eher feucht-kühl bis feucht-mild, reagieren Rübe wie Unkraut gegenüber einer Herbizidbehandlung empfindlicher und die Wirksamkeit der Herbizide ist höher einzuschätzen. D.h., unter solchen Gegebenheiten können und sollten vor allem die blattaktiven Wirkstoffe reduziert werden.

Nutzen Sie doch einfach bei der anstehenden 1. NA zur genauen Ermittlung der jeweiligen Herbizide
und deren Aufwandmengen das online-Programm LIZ-Herbizid oder LIZ-Kraut und Rüben.


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