16.12.2015 Überregional

Glyphosatresistenz bereitet Sorge

Wirkstoff mit Bedacht einsetzen

Auch wenn die Glyphosat-Zulassung vermutlich verlängert wird (s. Meldung vom 13.11.2015), sollte der Einsatz auf das Notwendigste begrenzt werden. Ansonsten droht neben der Zulassungsproblematik auch noch die Gefahr der Entwicklung von resistenten Unkräutern und Ungräsern.

Nach einem Bericht der englischen Fachzeitschrift “Farmers Weekly“ vom 23.10.2015 gibt es weltweit bereits mindestens 34 glyphosatresistente Gräser auf über 50 Millionen Hektar. Insbesondere der Anbau von glyphosatresistenten GV-Kulturen (Mais, Soja, Zuckerrüben, Raps, Baumwolle…) hat in den USA, Brasilien, Argentinien, Kanada und Australien die Resistenzproblematik dramatisch verschärft. In Brasilien und den USA sind bereits ein Drittel aller Ackerflächen betroffen.

Um eine solche Entwicklung bei uns zu vermeiden, sollte Glyphosat nur dann eingesetzt werden, wenn es keine Alternative gibt.


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