27.10.2015 Lage

Qualität der Rübe

Die ersten Kampagnetage sind durch gute Rübenqualitäten gekennzeichnet. Der Standardmelasseverlust liegt mit 1,25 % auf einem sehr guten Niveau.

Auffällig ist der schwankende Zuckergehalt innerhalb von Regionen und Nachbarschlägen. Bis zu
2 %-Punkte Zuckergehaltsunterschiede sind keine Seltenheit. Hinzu kommt die Beobachtung, dass diese niedrigen Zuckergehalte oft mit sehr geringen Amino-N Werten in den Rüben einhergehen. Diese eher untypische Beobachtung erklären wir momentan mit Stressfaktoren während der Vegetationszeit.

Ein weiteres außergewöhnliches Phänomen ist das „Zersplittern“ der Rüben. Sie machen einen extrem frischen und knackigen Eindruck. Die Rüben, die vom Ablageband in unsere Fabrikmiete fallen, weisen deutlich mehr Bruch auf als sonst üblich. Ferner machen die Rüben bei der Übergabe andere Geräusche als üblich. Man kann die Rübe momentan mit einer herunterfallenden Glühbirne vergleichen.

Zurückblickend war schon das Frühjahr bei der Rübenaussaat ungewöhnlich. Die vorgefundene Bodenstruktur ließ sich am ehesten mit dem Begriff „komisch“ umschreiben. Wenn wir uns heute die Rübenkonsistenz ansehen, scheint es auch komisch weiterzugehen.


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