23.09.2015 Überregional

Feldmäuse „wie gesät“

Verschiedene Köderverfahren

Vor allem in Teilen Nordrhein-Westfalens, Niedersachsens und Sachsen Anhalts tritt die Feldmaus ähnlich 2012 wiederum sehr massiv auf. Auch in den Zwischenfrüchten sind die vielen und immer größer werdenden Kahlstellen, insbesondere nach nicht wendender Bodenbearbeitung, ein trauriger Beleg. Ohne Zwischenfrucht ist natürlich keine biologische Nematodenbekämpfung gegeben und es droht zudem eine erhebliche Verunkrautung. 

Um den Schaden möglichst gering zu halten, ist das rechtzeitige, verdeckte Auslegen von Ködern (Legeflinte) bei kleineren Flächen angeraten. Die offene Anwendung im Streuverfahren ist im Rahmen einer  Notfallzulassung zwar grundsätzlich möglich, wird aber von den jeweiligen Landesbehörden unterschiedlich gehandhabt. Ein neuartiges Verfahren mit Lebendfallen wird z. Z. geprüft, ebenso wie eine Mausköder-Legemaschine, die durch verdeckte Ausbringung von Ködern im Randbereich eines Schlages eine Einwanderung von Feldmäusen verhindern soll. Dabei wird ein an einem Grindelschar befestigtes, unten offenes Rohr mit Köder beschickt und dieser in dem so geschaffenen Gang abgelegt. 

Video zur Funktionsweise der Legemaschine

                

             Feldmausplage in der Zwischenfrucht                                                

 

 

 


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