21.08.2015 Überregional

Hohe Zuckergehalte bei mäßigen Rübenerträgen

Zweite Proberodung im Gebiet der Nordzucker AG

Die Rübenertragszuwächse seit der letzten Proberodung im Nordzuckergebiet vor 2 Wochen differieren regional deutlich. Während in Mecklenburg-Vorpommern (+13,8 t/ha) und Schleswig-Holstein (+ 17 t/ha) überdurchschnittliche Zuwächse zu verzeichnen sind, haben sich die Ertrage in Sachsen-Anhalt (+2,5 t/ha) und dem süd-östlichen Niedersachsen (+ 3,2 t/ha) nur wenig entwickelt.

Damit liegen die derzeitigen Rübenerträge in den meisten Regionen etwas unterhalb des 5-jährigen Schnitts.  In Schleswig-Holstein, der Region Niedersachen Nord-Ost und Sachsen-Anhalt sogar deutlich darunter.

Der Blick auf den Zuckergehalt zeichnet ein anderes Bild. Die untersuchten Rüben weisen mit 16% im Schnitt einen erfreulich hohen Zuckergehalt auf, der regional deutlich oberhalb des langjährigen Durchschnitts liegt. Spitzenreiter sind die Regionen Niedersachsen-Süd-Ost mit 18,5% sowie Sachsen-Anhalt und Niedersachsen-Süd-West mit jeweils 17,4%. 

Der sich ergebende Zuckerertrag liegt nordzuckerweit bei 8,3 t/ha, was in etwa dem Durchschnitt der vergangenen Jahre entspricht.

Zu den Proberodungsergebnissen


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