24.07.2015 Überregional

Was beim Zwischenfrucht Greening zu beachten ist

Mischpartner und Anbau optimieren

Im Vergleich zum bisherigen Zwischenfruchtanbau gibt es beim Zwischenfrucht-Greening einige neue Aspekte zu berücksichtigen:

  • Möglichst nur Zwischenfruchtarten auswählen, die keine Krankheiten und Schädlinge in der Fruchtfolge vermehren. Inwieweit sich geringe Bestandsanteile kritischer Arten nachteilig auswirken, ist noch zu klären.
  • Nematoden-resistente Zwischenfrüchte brauchen auch in der Mischung mindestens 160 Pflanzen je m², um ihre Wirkung zu entfalten.
  • Wegen der begrenzten N-Versorgung (40/80 nur über org. Dünger) auf frohwüchsige Arten/Sorten mit geringem Nährstoffbedarf setzen.
  • Durch Leguminosen gebundener Stickstoff kommt nur der Leguminose, nicht aber den anderen Zwischenfrüchten in der Mischung zugute.
  • Um ohne Glyphosat-Einsatz und bei geringer Nährstoffversorgung eine Verunkrautung der Zwischenfrucht zu vermeiden, intensive Stoppelbearbeitung durchführen, hauptfruchtmäßig bestellen und nicht zu früh säen.
  • Bei folgender Mulchsaat der Zuckerrüben auch an Aussamen, Überwintern und Mulchauflage (Masse, Struktur) der Zwischenfruchtarten denken. 

Welche Krankheiten und Schädlinge durch Zwischenfrüchte vermehrt oder vermindert werden und welche Eigenschaften sie darüber hinaus haben, können Sie mit dem online-Programm LIZ-Zwischenfrucht-Mischer leicht ermitteln.

 

Zum LIZ-Zwischenfrucht-Mischer


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