12.06.2015 Jülich

Insektizider Beizschutz kommt an seine Grenzen!

Unter den aktuell trockenen und heißen Bedingungen kommen selbst die hoch dosierten Beizen an ihre
Grenzen und können den garantierten Beizschutz bis zum Reihenschluss nicht aufrecht erhalten.
So beobachtet man auf immer mehr Rübenflächen einen Befall mit der schwarzen Bohnenlaus.

In der Regel sind besonders die früh gesäten und damit weiter entwickelten Rüben (siehe Foto) sowie die Randreihen an Graswegen, Hecken oder Büschen stärker betroffen. Aber auch auf den später gesäten Flächen findet man mittlerweile relativ schnell eine Besiedelung im „Herzen“ der Rübenblätter mit der schwarzen Bohnenlaus.
Kontrollieren Sie bitte Ihre Schläge und führen beim Erreichen der Schadschwelle eine Behandlung durch.
  
Aufgrund der aktuell sehr hohen Temperaturen (bis zu 35 Grad) ist eine Behandlung zu Beginn der kommenden Woche (deutlich kühler) wesentlich effektiver und erfolgsversprechender.

Neben den zugelassenen Mitteln (Pirimor, Bulldock oder Jaguar) ist es auf jeden Fall sinnvoll bei gleichzeitigem Befall der Rübenfliege den systemischen Wirkstoff Dimethoat mit einzusetzen.
Sollte eine Bor Düngung noch nicht durchgeführt worden sein bietet sich eine Kombination der beiden Maßnahmen an.


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