13.05.2015 Überregional

Wenn Herbizidwirkung gefordert wird

Düsen, Druck und mehr

Wenn die Blattwirkung von Rübenherbiziden unter schwierigen  Bedingungen (z.B. Trockenheit, große, schwer bekämpfbare Unkräuter) gefordert ist, entscheidet auch  die Spritztechnik über Erfolg oder Misserfolg der Behandlung. Die Wirkstoffaufnahme über das Blatt und die Herbizidwirkung kann durch folgende Maßnahmen verbessert werden: 

  • Möglichst feine Tropfen (kleine Düse, hoher Druck), natürlich unter Beachtung der evtl. geforderten Abdriftminderung am Schlagrand
  • Einsatz von Doppelflachstrahldüsen
  • Erhöhter Wasseraufwand (mind. 200-250 l/ha, weniger nur bei luftunterstützten Systemen)
  • Kurzzeitsplitting im Abstand von 1 Stunde bis 3 Tagen (mit jeweils halben Aufwand)
  • Wechsel der Fahrtrichtung (verminderte Spritzschatten)
  • Behandlungen im Tau

Dabei ist aber auch die Verträglichkeit für die Rübe zu beachten. Über das Verhältnis von Wirksamkeit und Verträglichkeit informiert die Abbildung.

In diesem Zusammenhang würden wir gerne erfahren, wie Sie die Wirkung der Doppelflachstrahldüsen bei Rübenherbiziden einschätzen.

zur LIZ-Umfrage Doppelflachstrahldüse


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