13.05.2015 Jülich

Rüben nehmen Fahrt auf

Sommerlich warme Temperaturen um die 20 Grad und deutlich mildere Nächte haben gerade in den letzten
Tagen zu einem deutlich sichtbaren Wachstumsschub bei den Zuckerrüben geführt.
Selbst die ca. 230 ha Neusaaten aufgrund von Verschlämmung stehen mittlerweile in der „Reihe“.

Allerdings beobachtet man auf einigen Schlägen nicht zuletzt auch wegen den trockenen Witterungsverhältnissen Fraßschäden an den jungen Rübenpflanzen.
Hauptverursacher sind in den meisten Fällen Kaninchen und Hasen, die sich bevorzugt an Waldrändern und Böschungen aufhalten aber auch aus angrenzenden Getreideschlägen auf die Rübenschläge gelangen.
Die saftigen und jungen Rübenblätter dienen den Tieren dabei in erster Linie zur Deckung ihres Feuchtehaushaltes.   
Werden die Rübenblätter dabei nur angefressen (siehe Foto) und der Vegetationskegel der Rübe bleibt intakt, kann die Rübe den Schaden größtenteils wieder auswachsen.
Fraßschäden verursacht durch Schnecken spielten in diesem Jahr so gut wie keine Rolle.


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