22.04.2015 Überregional

Trockene Witterung erfordert Blattaktivität

Aber Vorsicht bei gestressten Rüben

Wenn nach einer längeren Periode mit Trockenheit, Sonne und Wind eine Herbizidbehandlung durchzuführen ist, muss die Herbizidmenge angehoben (+20 bis +40%) und/oder ein Additiv zugesetzt werden. Was aber, wenn die Zuckerrüben durch eine lange Auflaufzeit, Krustenbildung, Nachtfrost oder andere Belastungen gestresst sind?

Solange die Unkräuter noch im Keimblatt sind, kann man warten, bis sich die Rüben etwas erholt haben. Ist die Unkrautbekämpfung allerdings dringend (beginnende Laubblattbildung), muss der Herbizidzusatz wieder reduziert (-20 bis -40%) bzw. der Additivzusatz zurückgenommen werden, um die Rüben zu schonen. Denkbar ist auch ein rübenschonendes Splitting im Abstand von ca. 3 - 5 Tagen.   

In kritischen Fällen sollte die Höhe der Zu- und Abschläge mit LIZ- Kraut und Rüben bzw. LIZ-Herbizid ermittelt werden.


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