20.02.2015 Überregional

Die Zuckererträge 2014 in Europa

Zwei Länder überschreiten 15 t/ha

In  allen wichtigen Rübenanbaugebieten Europas wurden nach einer vorläufigen Einschätzung 2014 Spitzen-Zuckererträge erzielt. Auf Rang 1 steht nach einem relativ schwachen Jahr 2013 wieder die Schweiz mit 15,6 t/ha im Landesdurchschnitt. Auch die Niederlande auf Rang 2 überschreitet 2014 mit 15,1 t/ha die magische Grenze von 15 t/ha. Deutschland nimmt mit 14,8 t/ha den Rang 3 ein und realisiert damit den größten Zuwachs zum Vorjahr.

Trotz vergleichsweise niedriger Zuckergehalte war der überragende Rübenertrag der Ernte 2014 verantwortlich für Rekordergebnisse in den meisten Ländern.

Die Kehrseite der Medaille ist der enorme Zuckerüberschuss und die notwendige Anbaueinschränkung 2015. Zurzeit wird von einer Flächenreduktion von mindestens 5% in Polen bis fast 30% in Schweden ausgegangen.

Die regionalen Ernte-Ergebnisse innerhalb des LIZ-Anbaugebietes finden Sie hier


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