11.02.2015 Überregional

Machen Sie jetzt den Herbizid-Check

Kein Risiko für Zuckerrüben eingehen

Rübenschädigungen im 2 – 8 Blattstadium, die weder auf aktuelle Behandlungen noch auf die aktuelle Witterung zurückzuführen sind, werden leider immer häufiger beobachtet. Die Rüben laufen normal auf und zeigen dann plötzlich Wuchsdepressionen. Die Ursachen sind zunehmend Nachwirkungen von rübenunverträglichen Herbiziden in der Vorfrucht.

Wie kommt es dazu? Diese Art der Schäden nimmt u. a. deshalb zu, weil immer mehr rübenunverträgliche Herbizide mit Langzeitwirkung zum Einsatz kommen, neue Fruchtarten (Mais, Kartoffel…) mit neuen Herbiziden in die Rübenfruchtfolge aufgenommen werden und eine extensive, nichtwendende Bodenbearbeitung zur Zuckerrübe erfolgt. Ein Schaden ist umso wahrscheinlicher, je weniger Niederschlag gefallen ist.

Was kann man tun? Jetzt ist es gerade noch Zeit, alle Rübenflächen 2015 auf den Einsatz rübengefährdender Herbizide (s. LIZ Herbizid-Nachbauprobleme) in den vergangenen anderthalb Jahren zu prüfen. Sollten solche Herbizide eingesetzt worden sein, so kann man manchmal durch eine tiefere Bodenbearbeitung das Risiko erheblich senken. Auch hierzu finden Sie in der  Entscheidungshilfe LIZ Herbizid-Nachbauprobleme alle Informationen.

Vorausschauend sollte auch bei der in Kürze anstehenden Herbizidwahl für  Mais, Kartoffeln usw. die Nachbauproblematik für Zuckerrüben berücksichtigt werden.


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