30.01.2015 Überregional

Was machen die Zwischenfrüchte?

Zwischen grün und abgestorben

Aktuell ist die Lage deutlich entspannter als im vergangenen Jahr.

Senf: Der frostbedingte Absterbeprozess hat in allen Regionen eingesetzt. Gut entwickelte Senfbestände sind nahezu komplett zusammengebrochen und abgestorben. Die weniger entwickelten Senfe sind zwar deutlich geschädigt, teilweise aber noch grün und brauchen noch einige Frosttage. Glyphosat-Behandlungen scheinen aber nicht notwendig zu werden.

 

Ölrettich: Noch nicht geschlegelte Bestände zeigen sich in allen Regionen noch grün und wüchsig. Nur der vor den Frostereignissen bereits geschlegelte Ölrettich ist deutlich frostgeschädigt. Ein erneutes Austreiben kann aber trotzdem nicht ausgeschlossen werden.


Was tun: Bei Frost und tragfähigem Boden sollte man den Ölrettich sobald wie möglich (Verpflichtungen beachten) schlegeln. Ende Februar sollte noch grüner oder wiederergrünter Ölrettich mit Glyphosat (gleichzeitige Beseitigung der Altverunkrautung) behandelt werden. Ein Abschlegeln zur Erleichterung der Bestellung sollte dann nach ca. 1 Woche erfolgen, damit sich der Wirkstoff einerseits ausreichend in den Pflanzen verteilt und sich andererseits die Biomasse bis zur Rübensaat ausreichend zersetzt.   


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