29.12.2014 Überregional

Ein starkes Anbaujahr …

... mit einem trüben Marktumfeld

 2014: Die Schlaglichter eines Spitzenertragsjahres: 

  • Früh wie selten zuvor startet und endet die Aussaatperiode (Anfang bis Ende März)
  • Zügiger und schneller Feldaufgang mit wenig Problemen
  • Bis auf Einzelfälle (Etagenrüben und Mäusefraß) meist zügige, gleichmäßige Feldaufgänge
  • Probleme mit nicht abgestorbenen Zwischenfrüchten (v.a. Ölrettich im Rheinland) wurden gelöst 
  • Herbizidmassnahmen waren insgesamt wirksam und verträglich
  • Sehr früher Reihenschluß  (außer Schl. –Holstein und Meckl.-Vorpommern) trotz kühlem Mai
  • Verheißungsvolle Proberodungen erinnern an das Rekordjahr 2011
  • Früh erwartete Blattkrankheiten kamen doch zum normalen Termin, aber mit ungewöhnlich starkem Anstieg im Herbst
  • Erste Rüben einer enormen Ernte werden schon Ende August gerodet
  • In der Kampagne halten die Erträge den Rekordkurs, die Zuckergehalte hinken aber im Rheinland hinterher
  • Durch die Angebote zum Rübenvortrag auf 2015 bietet sich die einmalige zweite Chance, Höchsterträge attraktiv zu verwerten
  • Nebeneffekt eines Rekordjahres: Rübenmasse und –größe bereiten in einigen Fällen technische Probleme
  • Ein milder Herbst ohne Frost ermöglicht eine weitgehend störungsfreie Rübenernte und -lagerung.
  • LIZ reagiert mit „LIZ-Mobil“ auf die zunehmende Nutzung mobiler Endgeräte
  • Für 2015 ist aufgrund des stark genutzten Vortrags eine deutliche Reduktion der Anbaufläche zu erwarten

Damit können wir auf ein Jahr zurückblicken, welches die Potenziale der Zuckerrübe eindrucksvoll aufgezeigt hat und trotz der aktuell trüben Situation am Zuckermarkt mit Selbstbewußtsein in die nächsten Anbaujahre gehen.

Wir wünschen Ihnen alles Gute für 2015!

Das Team der LIZ-Koordinationsstelle


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