31.10.2014 Überregional

195 t Rüben pro ha geerntet

Ertragspotenzial der Rübe ist enorm

Den aktuellen Weltrekord im Rüben- und Zuckerertrag hält Ben Abatti, leider kein Landwirt aus dem LIZ-Gebiet, sondern ein Farmer aus dem Imperial Valley in Kalifornien (USA). Er erntete auf seinem 28 ha großen Rübenschlag 195 t/ha mit 15,89% Zucker und somit einen Zuckerertrag von 28,04 t/ha. Damit stellt er den bisherigen Weltrekord aus dem Jahr 2010 und der gleichen Anbauregion (172,3 t/ha mit 17,63 % ZG = 27,52 t/ha ZE) ein.

Das Imperial Valley ist eine Wüstenregion nahe der mexikanischen Grenze mit milden Wintern und extrem heißen Sommern. Die Bewässerungssysteme, die gut 10.000 ha Zuckerrüben versorgen, werden durch den Colorado River gespeist. Gesät wird dort im Herbst. In der Ernteperiode, die sich von April bis Anfang August zieht, herrschen nicht selten Temperaturen von über 37°C, sodass die Rüben innerhalb von 12 Stunden verarbeitet werden müssen.

Sicherlich kann man diese Bedingungen nicht mit unserem Anbaugebiet vergleichen, aber trotzdem verdeutlicht dieser Weltrekord das enorme Ertragspotenzial der Zuckerrübe. Die neuen Höchsterträge, die ohne Zweifel in diesem Jahr in Deutschland eingefahren werden, sind also sicher nicht die letzten.

   

Imperial Valley
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Furchenbewässerung zu Zuckerrüben
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Bei 195 t/ha wird es eng in der Reihe
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