30.10.2014 Jülich

Braune Felder und die Folgen

Alles andere als einfach war es in diesem Jahr, den Blattapparat der Rübe gesund zu erhalten. Anfang Juli 
traten bereits sehr früh die ersten pilzlichen Blattflecken auf.
Aufgrund der ergiebigen Niederschläge (hohe Boden- und Blattfeuchte) in Kombination mit den sommerlichen Temperaturen herrschten ganz hervorragende Infektionsbedingungen.
Im Durchschnitt waren zwei termingerechte Fungizidbehandlungen notwendig, um den Blattapparat der Rübe über die gesamte Vegetation gesund zu erhalten. In Einzelfällen sind auch drei Maßnahmen durchgeführt worden.


Dort, wo dies nicht gelungen ist, leiden die Rüben:

  • Dies zeigt sich in erster Linie am deutlich niedrigeren Zuckergehalt der blattkranken Rüben. Für den notwendigen Blattneuaufbau wird der bereits eingelagerte Zucker benötigt und kann nicht mehr geerntet werden. (s. Tabelle)
  • Und mit dem reichlich gebildeten Sporenpotential, dass eine gute Infektionsquelle darstellt, werden möglicherweise auch die Rüben des nächsten Anbaus noch zu "kämpfen" haben.

zurück