17.10.2014 Überregional

Auf 15 t/ha verzichten?

Rodequalität im Fokus

Mangelnde Rodequalität kostet unnötig Ertrag. Wurzelbruch und zu tiefes oder schräges Köpfen sind diejenigen Rodemängel, die den größten Einfluss auf die Verlusthöhe haben (siehe Tabelle). 

Wurzelbruch mit einem Durchmesser von nur 4 cm führt beispielweise schon zu einem Ertragsverlust von ca. 4,6%. Ein 2 cm zu tief angesetzter Köpfschnitt sogar zu 11% Verlust.

Aber auch Verletzungen oder der Verlust ganzer Rüben tragen zu einem Gesamtverlust bei, der in der Praxis nicht selten zwischen 13 und 18 % liegt. Bei einem Ertrag von 80 t/ha, der in diesem Jahr keine Seltenheit ist, macht das schnell 10-15 t/ha aus, die auf dem Acker bleiben.

       

Überprüfen Sie daher die Rodequalität einfach und objektiv mit dem LIZ Schema Rodequalität. Sollten Sie an Ihren Rüben Mängel oberhalb der maximal zulässigen Obergrenze feststellen, helfen die Checklisten dabei die Rodereinstellungen zu optimieren.

 

Checklisten zur Optimierung der Rodequalität:

 


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