24.09.2014 Euskirchen

Erschreckendes Bild!

In den letzten 14 Tagen haben sich Blattkrankheiten in Rüben teilweise dramatisch weiterentwickelt. Einzelne Rübenschläge brechen trotz Behandlung regelrecht zusammen. Dabei treten in diesem Jahr verstärkt Cercospora und Rost, aber auch Ramularia und Mehltau auf.


Daher stellt sich die Frage, ob auf Flächen, die erst im November gerodet werden, noch eine Fungizidmaßnahme durchgeführt werden sollte. Dabei stehen jetzt insbesondere

  • die Rodbarkeit der Rüben
  • eine Verringerung des Infektionspotentials für den nächsten Rübenanbau
  • der Erhalt von Zuckergehalt und Qualität

im Vordergrund. Die Wirtschaftlichkeit einer Behandlung ist nach wie vor gegeben, allerdings fällt der Mehrerlös nicht mehr so hoch aus wie bei starkem Krankheitsdruck z.B. im Juli.

Soll noch ein Fungizid eingesetzt werden (insbesondere auf Flächen, auf denen der Befall sich augenscheinlich weiterentwickelt), kann durchaus ein „günstiges“ Mittel ausgewählt werden. Zu beachten sind

  • Anwendungen je Jahr (z.B. Juwel 1x)
  • Wartezeiten.

Informationen zu Wirksamkeit, Wartezeiten, Preisen usw. finden Sie im Programm LIZ-Fungizid unter "Fungizide".


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