23.07.2014 Euskirchen

Organische Dünger – was beachten?

Organische Dünger bieten viele Chancen, z.B. preiswert zu düngen und dabei die Bodenstruktur und das Bodenleben zu fördern. Es bestehen aber auch Risiken. Daher sollten vor und bei der Ausbringung einige Dinge beachtet werden, um optimale Düngungseffekte zu erzielen.

Dabei ist der hohen Variation in den Nährstoffgehalten einer Düngerart ebenso Rechnung zu tragen wie den deutlichen Unterschieden in der Zusammensetzung der Nährstoffe zwischen den Düngerarten. So liegt z.B. das P/K-Verhältnis von Rindermist bei ca. 1:3, von Schweinegülle dagegen bei ca. 1:1,5. Um die Düngewirkung eines organischen Düngers optimal zu nutzen, darf daher nicht nur der Stickstoffgehalt berücksichtigt werden, auch eine angepasste Versorgung der Böden mit Grundnährstoffen muss Beachtung finden. Mit der richtigen Düngerwahl lassen sich dann auch organisch dien Nährstoffverhältnisse im Boden steuern und beeinflussen.

Auf jeden Fall sollten folgende Punkte vor und bei der Ausbringung berücksichtigt werden:

  • Sind die vom Unternehmer vorgelegten Analysen aktuell? Besser eigene durchführen!
  • Ist der Boden tragfähig?
  • Ist das Gerät des Unternehmers in einwandfreiem Zustand?
  • Werden die gesetzlichen Vorschriften eingehalten?

Wird die Ausbringung eines organischen Düngers sorgfältig geplant und die Inhaltsstoffe korrekt angerechnet, steht einem wirtschaftlichen Einsatz nicht im Wege.

Weitere Infos bietet LIZ-Dungpro.


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