28.05.2014 Überregional

Tipps zur Bordüngung

um Wirkung abzusichern

Bei geringem Bodenvorrat, vor allem aber bei geringer Verfügbarkeit des Bors (hoher pH, Trockenheit, viel org. Substanz …) ist eine Bordüngung der Zuckerrübe notwendig, um die Herz- und Trockenfäule und Ertragsausfälle zu vermeiden. Hierzu folgende Tipps:

  • Über Blatt düngen, um die Verfügbarkeitsproblematik im Boden zu umgehen.
  • Optimaler Termin: bei Reihenschluss (Kompromiss zwischen frühem Borbedarf einerseits, und ausreichend Blattfläche zur Aufnahme andererseits). Bor muss vorbeugend (vor Mangelerscheinung) eingesetzt werden, da keine heilende Wirkung möglich ist.
  • 300 – 500 g Bor/ha
  • Düngerform (Salz, Säure...), keine Hinweise auf Vorzüglichkeiten
  • Splitting nur bei hohen Mengen
  • Mischungen mit Herbiziden, Fungiziden und Insektiziden vorher prüfen (s. LIZ-Mischbarkeit):
    o  
    Chelate unproblematischer als Sulfate und Nitrate
    o  
    Bor zuletzt in Spritzbrühe eingeben
    o  
    Ggfs. ansäuerndes Additiv zusetzen, um durch Bor verursachte pH-Erhöhung in der Spritzbrühe (= beschleunigter Wirkstoffabbau bestimmter Wirkstoffe) auszugleichen


 

 


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