30.04.2014 Überregional

Luftfeuchte wichtig bei der Grasbekämpfung

Auf Resistenz achten

Im 2 – 3 Blattstadium haben die Gräser die Mindestgröße für ihre Bekämpfung im NA erreicht. Der Erfolg einer Behandlung ist, stärker als bei den meisten Herbiziden, an bestimmte Witterungsbedingungen geknüpft: Tagestemperaturen über 10 0C und vor allem eine möglichst hohe Luftfeuchte von mindestens 60%. Bei „fop“-resistentem Ackerfuchsschwanz sollten statt Gallant Super, Agil S, Fusilade Max, Targa Super, Panarex nur „dim“-Herbizide wie Focus Ultra und Select 240 EC zum Einsatz kommen.

Obwohl Hirsen über längere Zeit in Wellen auflaufen, sollte mit der Behandlung spätestens im 6-8 Blattstadium der Zuckerrübe begonnen werden, damit keine zu großen Spritzschatten entstehen. Wenn notwendig, folgt eine weitere Behandlung, sobald die Hirsen über den Rübenbestand hinaus wachsen, unter Umständen in Verbindung mit einer Insektizid- oder Fungizidspritzung. Auflaufende Hirse wird gut von Spectrum erfasst. 

Wann Graminizide in Herbizidmischungen und wann getrennt angewendet werden und was ansonsten noch dabei zu beachten ist, erfahren Sie in „LIZ - Kraut und Rüben“ oder, ganz einfach, nutzen Sie LIZ-Herbizid.  

LIZ - Kraut und Rüben

LIZ-Herbizid


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