28.03.2014 Euskirchen

Hat der Frost Spuren hinterlassen?

Anfang der Woche sind die Nacht-Temperaturen regional bis -3 °C abgefallen und die meisten Rüben befanden sich kurz vor dem Durchstoßen der Bodenoberfläche (empfindlichstes Entwicklungsstadium). Dieser kurzzeitige Temperaturabfall hat jedoch in der Regel keinen negativen Einfluss auf bereits gekeimte Rübenpillen gehabt.

Um auf Nummer sicher zu gehen, ist es ratsam die Bestände zu kontrollieren, um mögliche noch nicht entdeckte Frostschäden festzustellen. Zu den Symptomen ist zu sagen: Je dunkler die Einschnürung am Keimling und je glasiger der Wurzelbereich, desto geringer ist die Überlebensrate der Keimlinge. Nach ersten Kontrollen sind glücklicherweise bisher keine Frostschäden zu erkennen.

Bedenken wegen möglicher Schosserförderung sind unbegründet, da die Schossinduktion erst nach Auflaufen der Rüben, vornehmlich im 4-6 Blattstadium, bei anhaltend kühlen Temperaturen (<10 °C) sowie zunehmenden Tageslängen (Sonneneinstrahlung) ausgelöst wird. Die Broschüre "Rübenschosser - den Anfängen wehren" bietet u. a. zur Schossinduktion umfassende Informationen.

 

 

 


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