21.03.2014 Überregional

Gegen Altverunkrautung - die letzte Chance

Kleines Zeitfenster für Glyphosat im VA

Auf bereits eingesäten Flächen oder auch nur Teilflächen, auf denen sich eine Altverunkrautung etabliert hatte (z.B. lückige Zwischenfruchtbestände, Parzellenränder), die bisher weder chemisch noch durch die Saatbettbereitung sicher ausgeschaltet wurde, sollte konsequent Glyphosat zum Einsatz kommen. Verlassen Sie sich besser nicht auf Rübenherbizide, die meist zu schwach und zu teuer sind, um Altunkraut zu unterdrücken.

Die Glyphosat-Behandlung sollte möglichst schnell nach der Saat erfolgen, um Schäden an auflaufenden Rüben zu vermeiden. Außerdem sollte der Wirkstoff an den Stroh- und Zwischenfruchtresten möglichst abgebaut sein, damit die jungen Rüben nicht beim Auflaufen durch direkten Kontakt zu Schaden kommen.

Nur bestimmte Glyphosat-Herbizide sind im Vorauflauf zugelassen. Zur Verfügung stehen hier z.B. Barclay Gallup HI-Aktiv, Clinic TF, Dominator 480 TF und Glyfos, jeweils bis max. 5 Tage nach der Saat.


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