10.03.2014 Überregional

Saatbett geht vor Saatzeit

Auf Bodenschluss und Krümelstruktur achten

Wind und Sonne lassen bei geringer Luftfeuchtigkeit viele Böden oberflächig rasch und stark trocknen. Dies kann Probleme bereiten, sowohl nach Frühjahrsfurche als auch nach Lockerung von Mulchsaatflächen bei noch zu feuchtem Boden. Vor allem dort, wo aufgrund des milden Winters keine frostgaren Böden vorliegen.

Die noch grob liegenden Pflugschollen und Kluten lassen sich nur schwer zerkleinern und Bodenschluss herzustellen erweist sich als schwierig. Dies wäre für das Saatbett aber besonders wichtig, da zunächst kein Regen in Aussicht ist und bei trockenem Boden die Pillen oftmals keinen Anschluss an das Bodenwasser vorfinden werden.

Lassen Sie sich also nicht drängen und gehen Sie mit der notwendigen Sorgfalt vor. Ein feinkrümeliges und abgesetztes Saatbett herzurichten ist angesichts des frühen Kalenders allemal wichtiger als eine unwesentlich frühere Saat.


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