04.10.2011 Überregional

Was machen mit dem Erdschwad?

Auf die Konzentration kommt es an

Nach der Feldrandreinigung und Verladung der Zuckerrüben bleibt ein Erdschwad mit viel organischer Masse zurück. Wie sollte man in der weiteren Bewirtschaftung der Fläche vorgehen? 
 
Wenn Zystennematoden auf der Fläche vorhanden sind, werden sie in der abgereinigten Feinerde stark konzentriert. In diesem Fall empfiehlt es sich, den Schwad mindestens eine Woche liegen zu lassen. Durch die Eigenerwärmung (Kompostierung) stirbt ein erheblicher Teil der Nematoden ab.
 
Insbesondere bei nicht wendender Folgebewirtschaftung sollte der Erdschwad möglichst großflächig verteilt (z. B. Planierschild)  und anschließend tief eingemischt werden. Damit sinkt die Konzentration der organischen Anteile und das Risiko des Absterbens des nachfolgend auflaufenden Getreides deutlich. Die tiefe Pflugfurche ist dabei die sicherste Variante.  

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