Saatgutbehandlung

Zum Schutz der Rübe bei Keimung, Aufgang und im Jugendstadium sind in der Pillenhüllmasse verschiedene Fungizide und Insektizide eingearbeitet. Bei diesem sehr umweltverträglichen und gezielten Einsatz wird mit geringstem Aufwand ein größtmöglicher Effekt erzielt.

In den einzelnen Anbauregionen werden je nach Schädlingsdruck unterschiedliche Saatgutbehandlungen mit Force Magna, Poncho Beta+ und Cruiser & Force empfohlen und angeboten.

Bei starkem bodenbürtigem Schädlingsdruck und gleichzeitig regelmäßigem Anflug von Moosknopfkäfern und Blattläusen ist die Saatgutausstattung mit Poncho Beta+ bzw. Cruiser & Force zu wählen. In der nachfolgenden Tabelle erkennen Sie die Unterschiede in der Wirksamkeit der Saatgutbehandlungen.


Keimende Zuckerrüben-Pille, Foto: HILLESHÖG

Wirkungsspektrum von Insektiziden in der Pillenhüllmasse

Force Magna Janus Forte Cruiser + Force Poncho Beta +
Moosknopfkäfer (Wurzel) ++ ++ ++(+) +++
Moosknopfkäfer (Blatt) + ++ ++ ++(+)
Drahtwurm ++(+) ++ +++ ++(+)
Tausendfüßler ++(+) ++ +++ +++
Collembolen ++(+) ++(+) +++ +++
Blattläuse
Langzeitwirkung
+(+)
+
+(+)
+
+++
+++
+++
+++
Rübenfliege ++ ++ +++ +++
+ teilweise wirksam, ++ ausreichende Wirkung, +++ sehr gute Wirkung
Stand: Januar 2009              Quelle: ARGE Nord, LK NRW, IfZ

Sollten auf Grund der aktuellen Schädlings-Situation zusätzliche Insektizidmaßnahmen notwendig werden, so informiert die Tabelle Insektizide über die zugelassenen Produkte.

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