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Bei schlechtem Feldaufgang, Pflanzenreduzierung, durch Frost oder Fraßschaden kann eine Entscheidung zum Umbruch der Rüben notwendig sein.
Bestände mit einer Bestandesdichte über 45.000 Pflanzen / ha sollten generell nicht umgebrochen werden. Liegt die Bestandesdichte jedoch darunter,
sollten folgende Faktoren berücksichtigt werden:
Je später der Termin bei einer Umbruchentscheidung (ab Mitte April), desto eher muss eine niedrige Bestandesdichte toleriert werden, da es zunehmend
zu niedrigeren Erträgen bei einer Neusaat kommt. Bei der Entscheidungsfindung muss insbesondere auf die Verteilung der Rüben geachtet werden.
Sollte es gleichmäßig zu Pflanzenverlusten gekommen sein (z.B. durch Frost), kann eher eine niedrigere Bestandesdichte von z.B. 35.000 - 40.000
Pflanzen / ha toleriert werden als bei stellenweisen Totalausfällen (z.B. durch Mäusefraß).
| Je später die Aussaat, desto höher die Ertragsminderung! Bei verspäteter
Aussaat beträgt sie bis Anfang April 0,2 % je Tag, erhöht sich bis Ende April auf 0,6 % und danach auf 1,2 % je Tag. |
 Quelle: "Zuckerrüben", Märländer, 1991 |
Optimale Bestandesdichte (PP) sowie Ertragsverlust (YL) in Abhängigkeit von der Bestandesdichte (PP) für den Bereinigten Zuckerertrag,
Ahnsen 1980 – 1988
100 = Versuchsmittel

Quelle: "Zuckerrüben", Märländer, 1991
Ausführlichere Hinweise erhalten Sie in LIZ-Neusaat.
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