| Fahrgassen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die Durchführung der Pflanzenschutzmaßnahmen erfolgt zunehmend mit leistungsstärkeren Schleppern, wodurch
Achslasten und damit der Bodendruck erheblich ansteigen. Um das Gewicht auf möglichst viel Aufstandsfläche zu
verteilen, sollte auf die schmale Pflegebereifung, die dem Reihenabstand der Rüben angepasst ist, zugunsten von breiten
Reifen verzichtet werden. Grundvoraussetzung hierfür ist die Anlage von Fahrgassen, dem Aussparen von Rübenreihen
für die Schlepperspur je Feldspritzenbreite.
Vor- und Nachteile des Fahrgasseneinsatzes in Zuckerrüben
Flächenverlust durch Fahrgassen in Abhängigkeit ihres Abstandes
Verschiedene Feldversuche kommen zu dem Ergebnis, dass sich ab Spritzbreiten von 18 m rechnerisch keine Ertragsverluste mehr ergeben. Dann ist der Ertragsverlust durch die für die Fahrgassen in Anspruch genommene Ackerfläche durch den (höheren) Ertrag der Randreihen neben den Fahrgassen wieder ausgeglichen. Möglichkeiten der Anlage von Fahrgassen
Durch den Einsatz großer Maschinen erhöht sich die Gefahr der Bodenverdichtung, die durch eine bodenschonende Bereifung vermindert werden kann. Zusätzlich gilt: Je höher der Reifendruck und je schmaler die Reifen, desto höher die Gefahr von Bodenverdichtungen. Kosten Der Einsatz von Fahrgassen spart den Kauf einer teuren Pflegebereifung und Saatgutkosten. Bei einer Aussaat von 50 ha Rüben und einer Fahrgassenbreite von 21,6 m werden jährlich 2 Einheiten Saatgut eingespart. Die Kosten für eine Fahrgassenschaltung sind somit nach wenigen Jahren amortisiert, nicht berücksichtigt sind dabei die gesparten Kosten für das Weghacken der Rüben.
Saatguteinsparung und -kosten in Abhängigkeit vom Fahrgassenabstand
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